[…] A Chinese Restaurant kommen aus dem Norden Deutschlands, sie könnten aber genauso gut aus Amerika kommen. […]

Als ich neulich diesen kleinen Asia-Imbiss betrat, war ich zunächst etwas verwirrt. Klar, es handelte sich nicht um eine Franchise-Kette, sondern um ein kleines, familiäres Lokal, aber ich war doch erstaunt, als ich lediglich vier Gerichte auf der Karte finden konnte. Da ich hungrig war und da die Preise des Ladens in Ordnung waren, beschloss ich kurzerhand, alle Gerichte zu bestellen und schon nach kurzer Zeit dampften einige fernöstliche Köstlichkeiten auf meinem Tisch vor sich hin. []

Ein Bandname wie A CHINESE RESTAURANT wirkt ein Stück weit beliebig bis unschlüssig, wenn man die dahinter liegende Geschichte nicht kennt, die bestimmt existiert. []

Poppiger Hardcore aus Norddeutschland, dafür stehen A CHINESE RESTAURANT aus Gnarrenburg, einem kleineren Örtchen zwischen Bremen und Hamburg. Nach ihrem 2008 veröffentlichten Debütalbum „My Dearest I Cannot Speak“ gibt es nun die vier Track EP „Waves“ zu hören. Darauf schauen die drei Musiker beherzt nach vorn, was sich vor allem im Tempo widerspiegelt. []

Am 12.02.2010 bricht eine “Welle” über die deutsche Musiklandschaft herein.
Sie kommt in Form einer EP der Gnarrenburger “alternativen Hardcorepunker” von A Chinese Restaurant und beinhaltet vier Songs. “Waves”, so der Titel, soll nach dem 2008 erschienen Debütalbum “My Dearest I Cannot Speak”, den Durst nach musikalischem Nachschub bei den Zahlreichen Fans vorübergehend stillen. []